DRK Altenbeken ist Vieze-Landesmeister

Das DRK-Team aus Altenbeken errang beim diesjährigen DRK Landeswettbewerb in Attendorn den zweiten Platz. Bereits im März wurden die Weichen für dieses hervorragende Ergebnis gestellt. Damals gewannen die DRK’ler aus Altenbeken den Kreiswettbewerb in Delbrück und qualifizierten sich somit für die Teilnahme am Landesvergleich der Rotkreuzgemeinschaften.

Am zweiten Juli-Wwochenende war die sauerländische Stadt fest in DRK-Hand. 21 Mannschaften der Kreisverbände aus dem Einzugsbereich des Landesverbands Westfalen- Lippe stellten ihr Können unter Beweis und wurden von Schiedsrichtern bewertet. Bei den Aufgaben handelte es sich um typische Aufgaben des DRK aus dem sozialen Bereich, sowie den Einsatzdiensten. Die zu bewältigenden Aufgaben umfassten die Bereiche Erste-Hilfe, Sanitätsdienst, Betreuungsdienst, Technik und Sicherheit, Blutspende sowie Rotkreuzwissen.

So mussten für die sanitätsdienstlichen Aufgaben verletzte Personen aus einem Auto und einem LKW gerettet und versorgt werden. Außerdem musste eine Landschaftsgärtnerin nach einen Kettensägenunfall versorgt werden (siehe Foto). Beim Betreuungsdienst mussten Betroffene in einem provisorischen Auffanglager betreut und registriert werden. Bei der technischen Aufgabe musste innerhalb von 15 Minuten ein großes Zelt errichtet werden, bei dem ein wesentliches Bauteil fehlte, so dass Improvisationstalent gefragt war. Im Aufgabenbereich der Blutspende musste eine Blutspenderehrung geplant und vorgestellt werden. Natürlich musste auch ein Fragebogen zur Vergangenheit und Ordnung des DRK beantwortet werden.

Alle Aufgaben wurden den Anforderungen entsprechend erfüllt und so musste sich die Einsatzgruppe aus Altenbeken nur der Mannschaft aus Wenden im Kreis Olpe geschlagen geben und erreichte somit den zweiten Platz. Bei der abendlichen Siegerehrung wurde die Einsatzgruppe mit einem komplett bestückten Rettungsrucksack belohnt.

 

DRK Gruppe

Foto: v. l. Oliver Kraatz, Markus Barkhausen, Anna Schera, Sascha Gockel, Hubertus Schmidt, Jan-Phillipp Schäfers sowie eine Notfalldarstellerin aus dem Kreis Olpe

Erste Hilfe in Altenbeken

Erstehilfe - HelmabnahmeUnd wieder finden Erste-Hilfe Kurse direkt in Altenbeken statt. An diesen Wochenenden werden die 16 Unterrichtseinheiten von Mitarbeitern aus heimischen Betrieben absolviert. Ca.30 Angestellte, darunter 3 Auszubildende, vertiefen oder erlernen ganz neu die aktuellen Maßnahmen der Hilfeleistung. Geschult in Theorie und Praxis werden Themen wie z.B. Verhalten bei Verkehrsunfällen, Knochenbrüche, Verbrennungen, als auch Herzinfarkt und Schlafanfall sowie spezifische Verletzungen die in den Betrieben geschehen. Die Teilnehmer werden so fit in Erster Hilfe gemacht, das alle Ängste und inneren Konflikten beseitigt sind, so dass ein schneller und gezielter Ablauf in der Hilfeleistung gewährleistet ist. Die Ersthelfer können am Ende des Kurses alle lebensrettenden Maßnahmen ergreifen, die notwendig sind um die Zeit bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes zu überbrücken. Der Abschluss des Kurses endet mit einer kleinen realistischen Übung, bei der Jugendliche des Roten Kreuz geschminkt werden und Verletzungen oder Erkrankungen "spielen".

Sollten auch sie Interesse daran haben mit ihrem Betrieb, ihren Kollegen oder einfach für sich selbst die die neusten Änderungen in der Ersten Hilfe zu erfahren, dann melden sie sich am besten sofort bei Markus Barkhausen

 

Geiz-ist-Geil-Welle« schwappt auf Blutspendedienst über

 

Neujahrsempfang und Blutspenderehrung beim DRK Altenbeken

 Gruppenbild BSehrung

Bildunterzeile:                                                                                                          Foto: DRK Altenbeken

Vordere Reihe: (v.l.) Franz Rustemeyer, Arnold Reimann, DRK-Vorsitzender Jürgen Barkhausen, Josef Reker, Horst Lendeckel, Heinrich Bruns, Helmut Niggemann und Bürgermeister Hans Jürgen Wessels. Hinten: (v.l.) Wilfried Drewes, Andreas Benstein (verdeckt), Günter Koch, Franz-Josef Eikel, Walter Schnückel-Rehermann, Bernd Beimel, Klaus Tilly und Martin Rüther.

 Altenbeken. »Geiz ist geil« - der bekannte Werbe-Slogan scheint auch vor der ehrenamtlichen Blutspende keinen Halt mehr zu machen. Mit diesem Problem sieht sich derzeit das Deutsche Rote Kreuz (DRK) in Altenbeken konfrontiert und hat daher auf seinem zweiten Neujahrsempfang vor geladenen Vereinsvertretern nach Lösungen gesucht.

In seiner Begrüßungsrede bedankte sich der Vorsitzende des DRK Ortsverbandes Altenbeken, Jürgen Barkhausen, für das zahlreiche Erscheinen. Besonders hob er das freundschaftliche Verhältnis zu den anderen Vereinen in Altenbeken hervor und betonte, wie wichtig eine gute Zusammenarbeit untereinander ist. »Sie als Vereinsvorstände können ein Multiplikator werden für eine gute Sache, nämlich der Blutspende«, sagte Jürgen Barkhausen. Er blickte zudem auf das vergangene Jahr zurück, in welchem das Rote Kreuz an vielen Hilfseinsätzen, wie dem NRW-Tag, dem Viaduktfest und dem Hochwasser im Paderborner Land ehrenamtlich beteiligt war und den Menschen einen großen Dienst erwies.

Nach der Begrüßungsrede hielt Frank Goersmeier, Referent für Öffentlichkeitsarbeit des DRK Blutspendedienstes West, einen Vortrag über die Untersuchung des Spenderblutes und seiner Weiterverarbeitung. Anschließend berichtete Kreisverbandsarzt Ingo Christiansen über den Einsatz der Blutkonserven in Krankenhäusern. Wichtig war ihm dabei herauszustellen, wie wichtig diese Konserven sind, da hier leider die Nachfrage meist größer als das Angebot ist.

Der stellvertretende Kreisbrandmeister und Wehrführer der Feuerwehr in Altenbeken, Elmar Keuter, referierte anschließend über die Gefahrenanalyse bei Veranstaltungen. Nach diesen Vorträgen hielt auch Bürgermeister Hans Jürgen Wessels Grußworte.

Danach wurden die verdienten Blutspender geehrt. Die Ehrung dieser Menschen ist Zeichen der Anerkennung und des Dankes, denn sie spenden uneigennützig und unentgeltlich, so DRK-Vorsitzender Jürgen Barkhausen.

Für 25 Blutspenden wurden geehrt: Bernd Beimel, Andreas Benstein, Marie Blaschke, Franz-Josef Eikel, Günter Koch, Dirk Morawietz, Helmut Niggemann,  Martin Niggemeyer, Ewald Pelizäus,  Arnold Reimann, Martin Rüther,  Walter Schnückel-Rehermann und Klaus Tilly. Für 50 Spenden wurden Andreas Brennecke, Eva-Marie Brockmeyer, Andreas Brockmeyer, Wilfried Drewes und Franz Rustemeyer ausgezeichnet. Stolze 100 Blutspenden leisteten Heinrich Bruns, Horst Lendeckel und Josef Reker.

Das Rote Kreuz weist auf den nächsten Blutspendetermin am Donnerstag, 14. Februar, im DRK-Heim in Altenbeken hin. Natürlich hoffen die vielen freiwilligen Helfer auch diesmal auf zahlreiche Teilnahmen für einen guten Zweck.

 

 

Jahreshauptversammlung beim DRK Altenbeken

 

Neuwahlen - Verabschiedung von langjährigen Vorstandsmitgliedern

Bei der diesjährigen Jahreshauptversammlung des Rotkreuz Ortsverein Altenbeken gab es einige richtungsweisende Änderungen in der Rotkreuzarbeit zu beschließen. So musste ein neuer Vorstand gewählt werden, da der erste Vorsitzende Hubert Niggemeier und der Schatzmeister Hermann-Josef Mikus nach jahrelanger Vorstandsarbeit nicht mehr zu Verfügung standen. Beide haben seit 1972 ununterbrochen dem Ortsverein als  ehrenamtliche Vorstandsmitglieder in verschiedensten Aufgaben zur Verfügung gestanden. So war Hubert Niggemeier nun seit 12 Jahren erster Vorsitzender. H.J. Mikus stand zuletzt ebenfalls seit 1995 als Schatzmeister dem Verein zur Seite. Beide haben in den langen Jahren ihrer aufopfernden Tätigkeit den Verein immer weiter voran getragen, sei es auf Ortsebene oder auch im Kreis. Sie wussten sich gegenüber anderen größeren Vereinen immer zu behaupten und können stolz darauf sein, nun einen aufblühenden Verein in jüngere Hände geben zu können.

Von den ca. 40 anwesenden Mitgliedern wurde der bisherige zweite Vorsitzende Jürgen Barkhausen zum ersten Vorsitzenden gewählt. Zu seinem Stellvertreter wurde der 25 jährige, aber schon als alter Hase im RK Geschäft geltender, Sascha Gockel gewählt. In beratender Tätigkeit bleibt Hubert Niggemeier dem engeren Vorstand erhalten – er wurde als zweiter Stellvertreter gewählt. Für den Posten des  Schatzmeisters konnte der Verein Gabriele Homscheidt gewinnen, die dem Ortsverein erst in diesem Jahr als Mitglied beigetreten ist. Schriftführer ist weiterhin Dieter Gockel. Als Beisitzer sind Wolfgang Gockel, Stephan Dreyer, Cordula Seifert und Franz Niggemeier gewählt worden. 

Die Versammlung konnte neben Gabriele Homscheidt drei Mitglieder begrüßen. Corinna Bruns, Nina Keuter, Janina Tewes haben schon zuvor erfolgreich an der 56 stündigen DRK Grundausbildung teilgenommen. Unterrichtet wurden die Grundlagen in den Bereichen Sanitätsdienst, Betreuungsdienst und technischen Dienst.

Mit dieser Ausbildung und einer nachfolgenden Fachdienstausbildung, von 80 Ausbildungsstunden, verfügt der Ortsverein Altenbeken über insgesamt 13 ausgebildete Einsatzkräfte, die mit ihrem Wissen und der dazu gehörigen Ausrüstung sowohl beim Sanitätsdienst bei Veranstaltungen aber auch bei Großschadensereignissen oder Naturkatastrophen einsetzbar sind. Darüber hinaus wurden einige Helfer bereits mit Funkmeldeempfängern ausgerüstet um eine schnelle Alarmierung zu gewährleisten.

Im vergangenen Jahr leistete der Ortsverein Altenbeken ehrenamtlich durch Einsätze, Ausbildungen, Fortbildungen, Dienstabende 1610 Stunden. Es sind darin auch z.B. 180 geleistete Stunden bei der WM enthalten, an der der Ortsverein auch mit 4 Helfern beim FIFA WM Stadion Gelsenkirchen vertreten war.

Geehrt für 5 jährige aktive Tätigkeit im DRK wurden Sarah Höxtermann, Stephan Dreyer, Sascha Allroggen, Nils Altmieks, Sebastian Moock, Tobias Schulze (in Abwesenheit), Markus Barkhausen für zehn Jahre, Wolfgang Gockel für 15 Jahre, für zwanzig Jahre wurden Mario Riese und Matthias Welle ( beide in Abwesenheit) geehrt. Cornelia Ahrens wurde für 30 Jahre aktive Tätigkeit, Dieter Gockel für 35 Jahre, Heinz Gockel und Gerd Simon für 40 Jahre geehrt.

 

 

 

 

Firmlinge beim DRK                                                                                                  

Im Rahmen des sozial-karikativen Tages des Pfarrverbunds Egge für die Firmlinge in der Gemeinde Altenbeken wurde durch das DRK Altenbeken ein Projekt angeboten. Mit Hilfe der Jugendlichen wurden die Altkleidercontainer in Altenbeken zunächst ausgeleert und anschließend am Rotkreuzheim mit Hilfe eines Hochdruckreinigers gesäubert. Nebenbei wurde den Jugendlichen der Zweck dieser Container erläutert und gezeigt was nicht in einen Altkleidercontainer gehört, da immer wieder Abfall in diesen Containern entsorgt wird.

 

Ausbildung zum Technik- und Sicherheitshelfer                                                         

Der Ortsverein Altenbeken verfügt nun über zwei ausgebildete Helfer im Fachdienst Technik und Sicherheit. In 40 Unterrichtsstunden wurden Wolfgang und Sascha Gockel in technischen Geräten und in Sicherheitsvorkehrungen unterrichtet. Eingesetzt werden die Helfer auf dem Technik - und Sicherheitsgespann des befreundeten Ortsvereins Paderborn. mehr

Leistungsvergleich 2006 in Büren                                                                                                 

Am Samstag 18.03.2006 nahmen sieben Helfer unseres Ortsvereins am diesjährigen Leistungsvergleich des DRK Kreisverbands in Büren teil. Geprüft wurden Kenntnisse im Sanitätsdienst, Technik und Sicherheit, Betreuungsdienst und Rotkreuzgrundwissen. Thema des Leistungsvergleichs war Camping, mehr

Ehrungen bei der Hauptversammlung 2006                                                                    

Einige Höhepunkte der diesjährigen Jahreshauptversammlung waren die Aufnahme neuer Mitglieder, die Ehrung langjähriger Mitglieder und das Vorstellen der neuen Jugendrotkreuzgruppe. Es wurde ein Jahresrückblick gehalten, multimedial vorgetragen mit Beamerunterstützung, sowie ein Imbiss gereicht. Es sind etwa 35 Rotkreuzler und Gäste erschienen. So wurde aus einer eher trägen JHV ein schöner abgerundeter Abend. mehr

Rote Kreuz besucht Kindergarten

 

Am 09.01.2006 besuchten zwei Helfer aus dem Ortsverein mit einem  Krankenwagen (KTW) den Kindergarten Heilig Kreuz in Altenbeken. 37 Kinder haben in drei Gruppen aufgeteilt, den Krankenwagen besichtigt und es wurde ihnen mit Hilfe der Puppe Paul erklärt, wie man bei kleinen Wunden hilft und den Notruf 112 absetzt.

 

Zunächst wurde den Kindern durch ein Arbeitsblatt zum Ausmalen Situationen gezeigt, wie man Unfälle durch richtiges Verhalten vermeidet. Anschließend wurde mit Hilfe der Puppe Paul gezeigt, wie man kleinere Verletzungen versorgt.  "Paul" nahm den Kindern schnell die Angst im Umgang mit Pflaster und Verband, so dass alle einmal selber einen Verband wickeln oder Pflaster kleben konnten. Die Kinder übten realistisch an einem ausgedientem Telefon die Notrufnummer 112 zu wählen und erfuhren, dass diese Nummer nur im Notfall zu verwenden ist.

 

Mit viel Spaß wurde  zu guter Letzt der Krankenwagen besichtigt, wobei die Trage und die Notfallausstattung zum Teil praktisch ausprobiert und  vorgeführt wurde. Was für  die Kinder  keinesfalls fehlen  durfte, war das  Leuchten des Blaulichts und das Ertönen des Martinshorns. Vielleicht sind nun einige Kinder von ihrem Traumberuf "Feuerwehrmann" zu werden etwas abgerückt und erkennen, dass es als "Krankenwagenfahrer" ebenso interessant sein kann.

 

Die Kinder warten nun schon mit Freude auf einen weiteren Besuch des DRK.

 

Sascha Gockel und Markus Barkhausen mit einer Kindergartengruppe

 

 

Viaduktfest 2005 in Altenbeken


Beim diesjährigen Viaduktfest gab es einige interessante Attraktionen. Eine davon war sicherlich die Fahrt des Altenbekener HLF 24/14 S über den Viadukt. Die spektakuläre Überfahrt ist in einem kleinen Video festgehalten. Nähere Informationen rund um das Viaduktfest gibt es auf den Seiten der Gemeinde Altenbeken.

Hier geht´s zum Video. (Achtung ca. 40 MB)

Übung von Jugendrotkreuz und Jugendfeuerwehr

Die Schule brennt und der örtliche Rettungsdienst ist schon ausgelastet, was dann geschehen könnte haben die Jugendfeuerwehr und das Jugendrotkreuz zusammen geprobt. Wie so eine Übung ablaufen kann, kann hier nachgelesen und angeschaut werden.

Neue Jugendrotkreuz-Gruppe besichtigt einen Rettungswagen

Seit einiger Zeit gibt es im Ortsverein Altenbeken eine neue JRK Gruppe. Es handelt sich z.Zt. noch um eine reine Mädchengruppe von 14 - 16 jährigen. Die neun Mädchen haben gestern während der wöchentlich stattfindenden Gruppenstunde den Rettungswagen 16-83-1 vom DRK OV Paderborn besichtigt. Zunächst wurde der RTW komplett besichtigt mit all seinem Inventar wie Trage, Defibrillator mit EKG, Notfallrucksack, Vakuummatratze und Beatmungsgerät. Nach ausführlicher Einführung durch Markus Amediek vom OV Paderborn im RTW gab es noch eine Gerätekunde im DRK Heim. Hier wurde, in einzelnen Stationen, die Trage  mit Vakuummatratze und Stifneck (eine Halskrause) bzw. die Funktion eines EKG und des sog. Defis (Defibrillator) oder auch der Sanitätsrucksack mit seinem Inventar zum Teil praktisch vorgeführt. Das Interesse an Erste - Hilfe wurde gestärkt und der Wunsch nun endlich einen Erste - Hilfe Kurs zu machen geweckt.

Die Mädchen treffen sich immer Mittwochs um 18:30 Uhr im Drk-Heim. Für Fragen steht der Gruppenleiter Sascha Gockel zur Verfügung.

 


Dies ist ein Zeitungsartikel aus der regionalen Tageszeitung vom 10.02.05